Naoko

Naoko – an sich schon ein besonderes Instrument. Das in die Schulter versetzte Schallloch sorgt für eine größere schwingende Fläche um den Steg herum. Die Decke ist wie eine Konzertgitarre fächerförmig beleistet, was sie noch schwingfreudiger macht. So produziert dieses Modell satte Bässe und kann schön schlank gebaut werden (Zargentiefe: 85mm!).

In dieser Version habe ich auf Wunsch des Kunden einige wichtige, klangprägende Parameter gegenüber den Vorgängerinnen verändert: Die Decke ist aus Zeder, der Korpus hat kein Cutaway und die Mensur beträgt 628mm. Ein gelungenes Experiment! Diese Gitarre hat zwar die Grundeigenschaften des Modells – tiefe Bässe und strahlende Höhen -, klingt aber etwas federnder, mit einem stärkeren Anteil an Tiefmitten. Gefällt!

Zargen, Boden und Hals sind aus Ahorn, dessen Riegel herrlich leuchten. Griffbrett und Steg sind aus tiefschwarzem Ebenholz, ebenso die Randeinfassungen um Decke und Boden. Gestimmt wird wie immer mit den hervorrangend laufenden Schaller-GrandTune-Mechaniken.

Decke: Zeder

Die erste Decke, die ich aus Zeder gemacht habe. Ein herrlich riechendes Holz, klanglich etwas mittiger als Fichte.

Zargen & Boden: Riegelahorn

Das Korpusmaterial Ahorn hat sich bei dem Modell Naoko bewährt - das Klangbild ist aufgeräumt, die Tontrennung zwischen den Saiten präzise. Und hübsch ist es auch noch!

Hals: Riegelahorn

Ein zweiteiliger Hals aus wunderbar geriegeltem Ahorn.

Griffbrett & Steg: Ebenholz

Hart und Biegesteif, ein klassisches Holz für den Gitarrenbau. Für den Steg habe ich ein möglichst leichtes Stück ausgesucht.

Mechaniken: Schaller GrandTune

Die GrandTune-Mechaniken von Schaller halten die Stimmung sehr gut, sind verschleißarm und attraktiv.