Naoko

Die vierte Version meines Modells “Naoko” kommt ganz in schwarz daher. Griffbrett und Steg sind aus Ebenholz; Boden, Zargen und Hals aus Riegelahorn sowie die Decke aus Alpenfichte geben, im besten hanseatischen Understatement, ihre Schönheit erst bei direktem Lichtbeschein preis. Auch der Sattel aus Büffelhorn, die Stegeinlage aus Black Tusq und die Schallter-GrandTune-Mechaniken fügen sich unauffällig in die optische Schlichtheit ein. Damit es nicht hell aus dem Schallloch herausscheint, wurde der Korpus von innen matt schwarz lackiert.

 

Klanglich bewegt sich Naoko allerdings abseits jeder Schlichtheit. Dank des in den Oberbug versetzten Schalllochs werden die Saitenschwingungen bei dieser Akustikgitarre von einer größeren Fläche als üblich verstärkt. Die sonst fast nur bei Konzertgitarren aufzufindende Fächerbeleistung verstärkt diese Bassentwicklung zusätzlich, steift die Decke jedoch trotzdem gut gegen den Zug der Saiten aus. Ansonsten zeichnet diese Gitarre eine gute Tontrennung und ein weicher aber dennoch brillanter Klang aller Saiten aus. Antesten lohnt sich!

Decke: Alpenfichte

Schön, schlicht und weiß mit geradem, gleichmäßigem Wuchs, wie es sich für eine Fichtendecke gehört.

Boden, Zargen& Hals: Riegelahorn

Der schimmernde Riegelahorn ist nicht nur bei E-Gitarren sehr beliebt, sondern eignet sich auch gut für Akustikgitarren-Konstruktionen. Bei Naoko hat er sich sehr bewährt.

Griffbrett&Steg: Ebenholz

Eines der klassischen Materialien für Griffbrett und Steg. Die Härte macht es sehr robust gegen Abnutzung, die Steifigkeit hat einen positiven Effekt auf die Gesamtkonstruktion.

Oberfläche: Kaviar Burst

Ein transparentes Schwarz, das seine Geheimnisse erst bei direkter Lichteinstrahlung preisgibt.

Mechaniken: Schaller GrandTune

Hightech im klassischen Gewand. Gut laufende Mechaniken made in Germany - hier passend zur sonstigen Optik in schwarz.