Naoko

Naoko löst ein altes Statikproblem: Das klassische Schallloch ist genau da, wo der Steg auf die Decke drückt und muss ringsherum besonders ausgesteift werden. Deshalb ist es bei Naoko in der Schulter, was die schwingende Deckenfläche vergrößert. Unterstützt durch eine Fächerbeleistung produziert diese Gitarre nun trotz geringer Zargentiefe (zwischen 80mm und 85mm) starke Bässe.

Diese Naoko in der Linkshänderversion habe ich für mich gebaut. Die Decke ist aus Alpenfichte, Boden und Zargen aus sehr schön leuchtendem, geriegeltem Kirschbaum (am Boden 4-teilig), der Hals zweiteilig aus Meranti (mit Wenge-Streifen in der Mittelfuge) und Griffbrett und Steg aus Ebenholz. Die Stimmung halten die sehr fein arbeitenden Schaller-Grandtune-Mechaniken.

Decke: Alpenfichte

Schön, schlicht und weiß mit geradem, gleichmäßigem Wuchs, wie es sich für eine Fichtendecke gehört.

Korpus: Kirschbaum

Aus der Not eine Tugend gemacht: Das toll geriegelte Kirschbaum-Brett war für den Boden zu schmal, also habe ich zwei Stücke in der Mitte bookmatched verleimt und zwei weitere Stücke seitlich angesetzt und mit einem Zierstreifen versehen.

Hals: Meranti

Wegen seines geringen Gewichtes und seiner hohen Biegefestigkeit eines meiner liebsten Halsmaterialien.

Griffbrett: Ebenholz

Als eines der härtesten Hölzer ist Ebenholz das optimale Griffbrett-Material.